Impressionen einer Schwarzlicht-Aufführung - Schwarzlichttheater

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Impressionen einer Schwarzlicht-Aufführung

Über uns


Der Tag ist da, es ist soweit,
du machst zum Auftritt dich bereit,
du fühlst dich locker, sicher, frei –
doch - „Halt" – der Teufel, der steckt   im Detail!
Man gackert noch, Brigitte´s Stirn schlägt leichte Falten,
doch mag sie nicht die Lässigkeit der Crew aufhalten.

Das Licht geht aus, du stehst im „Zwinger",
ertastest  alle wichtgen Dinger,
steigst in den Stiefel – ei der Daus,
hat sich da drin versteckt ´ne Maus?
Packst Eimer, Angel und den Hut,
verflickst!, die Angel stecken tut
im Vorhang – du zerrst und rüttelst, zischst in Not,
die Abdeckung sich zu lichten droht!
Stehst endlich draußen, greifst zum Fisch –
du glaubst, ein Affe lauset dich,
siehst deine Hand – „du dumme Kuh!"
die Maus, das sind die Handschuh!!
Doch was soll´s blick nicht zurück,
die Helga  packt dich im Genick,
du strauchelst, doch wer sollt  es ahnen,
klatscht die Angel an des Türes Rahmen!

Der  biegt gefährlich sich zurück –
die Barbara hält – welch ein Glück!

Dann rasch in Schuhe, Hut und Kleid,
zur Park-Szene mache mich bereit,
tu schäkern, flirten, schüchtern schmusen,
greif dann verschämt an meinen Busen –
taste, greife – doch , oh Schreck!
ich fass es nicht – das Herz ist weg!!!!´
Der Puls, der rast, das Herz steht still,
´ne volle Ladung Adrenalin!!!
Du großer Gott, was mach ich bloß,
wie wird man dieses Dilemma los????
Hilf Jürgen, hilf, spiel die Rapper-Musik rein,
erlöse mich von dieser Pein!


Dann sitzt du auf des Bettes Rand,
hast noch die Tüte in der Hand,
da klappert Murat mit dem Teller,
das heißt für dich: „nun mach schon schneller!"
Du flitzt aus deiner Uniform,
da hörst du schon der Mücke Ton !

Du stürzt, vom Donner aufgeschreckt –
Herr jemine, der Maskenkopf fliegt weg!!!
Oh welch ein Graus – oh welche Not –
am liebsten wär ich wirklich tot!!!

Dann kannst du endlich Päuschen machen,
und ordnen hinten deine Sachen,
da flüstert Gerti: „was ist das,
in der Ecke blitzt etwas!"
Wir schauen genau – es wird uns klar,
Jochen trägt noch die Hos´ vom Clochard!
Egal was ist, die muss verschwinden,
Gerti tut zu Jochen sich winden,
zieht an seinem Hosenkleid -.
endlich ist er davon befreit!
Da blitzt hervor das nackte Bein –
ja so viel ……….., das kann nicht sein!!!
Wir halten uns den Bauch vor Lachen ---denn:
nur bei uns  
im Schwazlicht-Theater
passieren solche Sachen!!!!


Rosi Schulz

 
 
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